|
Zum wiederholten Male in den letzten Tagen wird das Forum des gemeinnützigen Verbraucherschutzvereins Antispam e. V. auf antispam.de von Hackern angegriffen.... Montag, 16. Mai 2011
|
Es gibt offenbar keine Grenze, die selbst vermeintlich seriöse Finanzdienstleister nicht systematisch zu überschreiten bereit sind. Wie die Stiftung Warentest berichtet, soll eine Postbank-Gesellschaft tausenden freien Mitarbeitern Zugriff auf Kontodaten von Kunden ermöglicht haben, um Finanzprodukte zu verkaufen.... Montag, 26. Oktober 2009
|
|
Guido Westerwelle und seine Liberalen können es einfach nicht lassen. Erneut ist die Rechtsstaatspartei mit unerbetener Parteienwerbung per Massenmailing auffällig geworden.... Freitag, 25. September 2009
|
Der Bundestag hat ein Gesetz zur Bekämpfung unerbetener Telefonwerbung sowie anderer unlauterer Praktiken bei besonderen Vertriebsformen beschlossen. Mehr ... Montag, 30. März 2009
|
|
Im Rahmen der Novellierung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) passierte eine Änderung den Rechtsausschuss, die die Arbeit der Spamgegner zukünftig erheblich erschweren könnte. Beim Verbraucherschutzverein Antispam e. V. schlägt man Alarm.... Dienstag, 9. Dezember 2008
|
Wie die Polizei Brandenburg auf ihrem Portal internetwache.brandenburg.de mitteilt, tauchten im Bereich des Landkreises Neuruppin und der ganzen Bundesrepublik Deutschland derzeit unseriöse Außenmitarbeiter bzw. Vertreter einer Firma auf, die Telekommunikationsprodukte ... Dienstag, 9. Dezember 2008
|
|
Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft wurden Angestellte eines Callcenters in Winsen an der Luhe von ihrer Chefin mehrfach gezwungen, solange im Callcenter zu verbleiben, bis die gewünschte Abschlussquote erreicht ... Dienstag, 9. Dezember 2008
|
Der Onlinedienst heise.de meldet, dass der US-District-Court in the Central District of California zwei Spammer, die sich per Passwort-Phishing unberechtigten Zugang zu dem Social-Network MySpace verschafft und von dort aus Spam-Nachrichten an andere Mitglieder verschickt hatten, zu einem Strafschadensersatz von 230 Millionen US-Dollar verurteilt hat.... Dienstag, 2. Dezember 2008
|
|
Seltsam war es ohnehin seit längerem, dass auf Antworten auf Autoankaufsfaxe praktisch nie eine Reaktion der getarnten Versender kam. Nach Hinweisen auf Autodiebstähle scheint auch klar, warum.... Mittwoch, 22. Oktober 2008
|
Mehrere Wellen unerbetener E-Mail-Spendenwerbung für den Verein "Essen für Kinder in Not" rollen derzeit durchs Land. Die Art der Werbung aber ist nicht alles, was unangenehm auffällt. Mehr ... Dienstag, 21. Oktober 2008
|
was ist Ihr Beruf? Wissen Sie auch nicht so richtig, oder?
Mit Ihrem Anwaltsjob können Sie sich offenbar nicht wirklich identifizieren. Vermutlich ist Ihnen das Level, das man gemeinhin von einem Juristen erwartet, zu hoch. Weshalb Sie sich mal ein bisschen zum Narren machen. Vielleicht gibt es in Berlin ein Kasperle-Theater, das für Sie einen Job hätte? Da sind Sie bestimmt besser aufgehoben als in einer Anwaltskanzlei.
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Mertens
Aber aber, verehrte Frau Mertens, so humorlos?
Da hört sich ja bei Ihnen fast so beleidigt an, wie bei einigen der vielen, vielen, vielen schönen Kommentare der ganz sicher unzähligen zufrieden-empörten Euroweb-Kunden unter Ihrem Artikel.
Ihren Hang zur Wächterschaft über journalistische Seriosität und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkauftrag im Zusammenhang mit der MDR-/WDR-Berichterstattung über die Vertriebsmethoden der Euroweb Internet GmbH bewundere ich auch ganz außerordentlich. Ihre freundliche Thematisierung meines Berufes bringt mich übrigens auf die grandiose Idee, einmal nach Ihrem Beruf zu fragen. In diesem Zusammenhang erlaube ich mir die Frage: Bezahlt Sie eigentlich irgendjemand für Ihre Berichterstattung über die diversen Gerichtsverfahren in und um Düsseldorf, haben Sie einen Brötchengeber oder ist Ihr höchst lesenswerter blog ein reines Privatvergnügen? Ganz sicher letzteres, denn sonst hätte es ja schon die von Ihnen dankenswerter Weise mit Zähnen und Klauen verteidigte journalistische Ethik geboten, dies offenzulegen, nicht wahr? Die üblichen äußeren Indizien auf Finanzierungsquellen von bloggern wie Einbindung in ein offizielles blog eines geschäftlichen Internetauftritts einerseits (wie zum Beispiel bei mir) oder GoogleAds bei Geschäfts- oder Privatleuten o. ä. anderserseits vermag ich nicht zu entdecken. Schade, wäre mal interessant, zu wissen.
Über jeden weiteren Erkenntnisgewinn freue ich mich doch ganz außerordentlich.
Herzlichst
RA Stefan Richter
Geld? Wieso Geld? Ich blogge aus "Spaß an der Freud", wie man bei uns im Rheinland so schön sagt. Auch das ist eine Art Humor, aber ein anderer (besserer!) als der Ihrige.
Wie würden Sie das eigentlich finden, wenn ich als Journalistin - Sie fragten ja nach meinem Beruf - einen Bericht über Sie produzieren und darin Ihre Kanzlei niedermachen würde? Würden Sie dann "Bravoooo" rufen? Dann hätten Sie echt Humor!
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Mertens, Gerichtsreporterin
Wieso niedermachen? Ich weiß gar nicht, wie Sie darauf kommen, verehrte Frau Mertens aus dem Rheinland (@wordpress mit ohne nähere Impressumsangaben).
Ich habe doch nur versucht, in poetisch angehauchter Weise Ihren überaus freundlichen journalistischen Umgang mit der sonst so unterschiedlich beleumundeten Euroweb Internet GmbH zu skizzieren.
Sie sind hingegen offensichtlich mit recht ordentlichen Geberqualitäten ausgestattet (Peter Escher: "glatte journalistische Fehlleistung"; Optikerin Szabao: "Lügengeschichte" , Immo Mäuler: "gewaltiger Bockmist", "schlampige Recherche", "rasender Reporter", Hausfriedensbruch; Rechtsanwalt Musiol: "albern", Rechtsanwalt Richter: gehört statt in eine Kanzlei ins Kasperletheater). Ihre Freude an Meinungsäußerungen teile ich, aber Sie beschweren sich doch jetzt nicht ernsthaft mir gegenüber, nachdem ich bloße Fragen stelle?
Vielleicht haben Sie ja doch mehr Humor, also ich dachte ...
Aber weil Sie selbst sagen "aus Spaß an der Freud": Das hört sich nach reiner Privatbloggerei an; Herrn Escher bezeichnen Sie aber selbst als "Kollegen". Das wundert mich. Sind Sie nun private bloggerin oder freiberufliche oder angestellte Journalistin und wenn ja, in wessen Diensten?
Mit freundlichen Grüßen
RA Stefan Richter
Ja, und dann reden Sie obendrein auch noch echten journalistischen Fehlleistungen das Wort! Und ausgerechnet Ihnen soll ich jetzt auch noch was über meine Person erzählen? Da muss ich aber lauthals lachen!!!
Ich frage Sie nochmal - weil Sie vorhin ja nicht meine Frage beantwortet haben - wie würden Sie es finden, wenn ich einen Beitrag über Ihre Kanzlei produzieren/schreiben würde und ich mit folgenden Prämissen mich an die Arbeit mache: "der hat keine Mandanten"; "wenn er mal einen Mandanten hat, dann verliert er unter Garantie den Prozess", "der ist unseriös, weil er den Blogbeitrag einer Journalistin mit den Worten 'Gisela, ich will ein Kind von Dir' unwürdig kommentiert", "der hat kein Benehmen, ist stillos" usw. usw.
Und weil dieser Beitrag unter der Überschrift "Über Deutschlands Anwaltskanzleien - und welche man am besten meidet" laufen würde, würde ich auch unter Garantie unter all Ihren Anwaltskollegen irgendjemanden finden, der genau das sagt, was ich hören möchte (man braucht ja O-Töne) - so sinngemäß vielleicht: "Den Anwalt Richter aus Berlin? Den können Sie vergessen!"
Da Sie ja Humor haben, fänden Sie das doch bestimmt toll, oder?
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Mertens
Ich schrieb nur von einem Hauch von Poesie, liebe Frau Mertens, nicht von höheren Ansprüchen. Ob mich irgendwer als Poet ernst nimmt, ist mir aber auch sowas von unwichtig. Anwalt zu sein reicht mir völlig als Herausforderung. Die meisten meiner Leser haben diese spezielle poetische Ausdrucksform aber mutmaßlich verstanden.
Ihre tief empfundene Anteilnahme an meinem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit rührt mich zutiefst, aber machen Sie sich darum mal keine Sorgen. Ich denke mal, meine Zielgruppe als Anwalt ist mit Ihrer Person mutmaßlich ebensowenig deckungsgleich wie mit Ihrem Freundes- und weiteren Bekanntenkreis. Und das ist auch gut so. Sie werden bedauerlicherweise wenig für mein Fortkommen ausrichten können, und wenn Sie sich noch so mühen.
Wenn Sie Ihre hier als eine Spur zu aufdringlich empfundene Frage aber so ungemein zwingend beantwortet haben wollen: Kommt drauf an. Berechtigte Kritik versuche ich mir anzunehmen; mit unberechtigter, aber zulässiger zu leben und bei allem anderen pflege ich mitunter die Sache vor einem neutralen Gericht auszufechten. Nur ungern mache ich von diesem Dreischritt Ausnahmen. So einfach.
Fantasievoll finde ich ihre Annahme, ich redete journalistischen Fehlleistungen das Wort. Ich habe weder den MDR, noch den WDR verteidigt, noch eine dritte Person angegriffen oder schlechtgeredet. Bewertet habe ich gar nichts. Auch nicht Ihre journalistische Leistung. Nur Ihr brennende Anteilnahme am Schicksal dieses außerordentlich sympathischen Unternehmens fiel - nicht nur mir - auf.
Immerhin, und das beruhigt mich jetzt, würden auch Sie rechtliche Schritte einleiten, wenn jemand aus der Medienbranche (ist ja egal, wer das ist) über die Arbeit von Anwälten berichtet, sich voreingenommen an die Arbeit macht und dabei Ihre Kanzlei unberechtigt (?) mit Schmutz bewerfen würde. Denn auch Sie wollen ja weiter in Ihrem Beruf tätig sein und Ihre Existenz sich nicht zum Beispiel von Reportern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (oder sonstigen Journalisten) kaputtmachen lassen. Denn sonst müssten Sie ja in der Tat noch eines Tages im Kasperletheater anheuern.
Aber zum jetzigen Zeitpunkt sind Sie ja offenbar noch nicht so weit, die Anwaltsrobe gegen ein Narrengewand zu tauschen – Sie versuchen sich weiter als Jurist. Viel Erfolg dabei! Keine Ahnung, ob sich Ihre Zielgruppe mit meiner deckt. Nur frage ich mich, warum Sie eigentlich Ihren und meinen Freundes- und Bekanntenkreis ins Spiel bringen? Wissen Sie wahrscheinlich auch nicht. War ja auch schon sehr spät, als Sie zuletzt im Internet unterwegs waren.
Um auf die von Ihnen erwähnte „brennende Anteilnahme“ meinerseits an Unternehmen zu kommen: An dieser Stelle muss ich Ihnen einfach mal Recht geben, Herr Rechtsanwalt! Ich finde die Berichterstattung über die juristischen Auseinandersetzungen von Unternehmen in der Tat wahnsinnig spannend, wie Sie meinem Blog entnehmen können. Damit werde ich auch fortfahren! Und wenn Sie demnächst mal wieder meine Berichterstattung kommentieren, dann bitte niveauvoller, ja?
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Mertens
Gegen rechtliche Schritte ist ebensowenig etwas zu sagen, wie Ihnen die belustigenden Anflüge permanenter Hochnäsigkeit doch gern gegönnt seien. Ich verzichte obendrein auch darauf, auf Ihre Spekulationen über meine Aussage zur Zielgruppe noch näher einzugehen. Zumal Ihnen bei ihrer mittäglichen Rüge meines vermeintlichen mitternächtlichen Fehlers bedauerlicherweise entgangen war, dass ich meinen eigenen Freundes- und Bekanntenkreis mitnichten ins Spiel gebracht hatte. Aber sehen Sie, so haben wir letztlich doch beide was von der Sache. Ich will schließlich auch meinen Spaß.
Ihre Premium-Berichterstattung - wie immer beseelt von beispielhaft selbstloser Fairness, getragen von akribischster Recherche, basierend auf geradezu todesnaher Seriosität und einem beinahe einsiedlerisch-unabhängigen Standpunkt - verspricht also auch weiterhin, ganz großes Kino zu sein? Schön, das freut mich und sicherlich noch ganz viele andere Fans Ihres etwas schrägen blogs! Aber passen Sie bloß auf, dass Ihnen die von immer mehr unterhaltsamen Gestalten bewohnten Kommentarspalten (köstlich übrigens: die ratlose Ärztin Carina oder der abgelenkte Dr. Huhn oder der unerträglich zufriedene Paranoia-Charly oder aber - mein absoluter Favorit - der hart handwerkelnde Revoluzzer-Theo mit seinen 34 Ausrufungszeichen) nicht irgendwann den Rang ablaufen. Am Ende sind Sie ruckzuck weg von der Sonnenseite des Journalismus, verehrte Frau Mertens. Und das können wir doch keinesfalls wollen. Bei der grandiosen Show, die Sie hier bisher ablieferten. Und das alles aus bloßem "Spaß an der Freud".
Warten Sie, da muss ich doch schnell mal ne neue Tüte Popcorn holen ...
mehr Erfolg?