20.
Jun
2009

Werbefax "Gewerbezentrale Register für Industrie, Handel und Gewerbe"

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Eine Mandantin aus Wolfen erhielt Mitte 2008 ein Spamfax eines unbekannten Absenders mit unerbetener Werbung für Branchenbucheinträge. Werbefax "Gewerbezentrale Register für Industrie, Handel und Gewerbe"Im Rahmen der andauernden Ermittlungen der Kanzlei Richter Berlin zu den Veranlassern der Faxaussendung werden dringend weitere Zeugen gesucht. Es werden insbesondere Meldungen von Personen erbeten, die auf derartige Werbefaxsendungen absichtlich oder unabsichtlich geantwortet haben. An wen sind insbesondere Personen unter Bezugnahme auf dieses Werbefax mit der Überschrift "Gewerbezentrale Register für Industrie, Handel und Gewerbe", der beworbenen Faxnummer "0611/71181030" und einer Vereinbarung zum Erfüllungsort und Gerichtsstand Aschaffenburg mit Forderungen auf Entgelt herangetreten?
Hinweise werden auf Wunsch absolut vertraulich behandelt.
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Kommentare (6)
1Freitag, den 25. Juni 2010 um 10:05 Uhr
Ballmann
auch wir sind auf die Gewerbezentrale hereingefallen, haben nach Erhalt der 1.Rechnung sofort per Einschreiben reklamiert und mit arglistiger Täuschung argumentiert aber gerade gestern ein Schreiben einer Düsseldorfer Anwaltskanzlei erhalten, die den Betrag wohl eintreiben soll - überlegen eine negativ Feststellung zu veranlassen

Sind aber absolute Laien und über jeden Rat und Tipp dankbar - R.w.E. ballmann.gerd@web.de
2Samstag, den 21. April 2012 um 06:23 Uhr
Sonja Hüll
Ich bin Kassiererin in unserem Schützenverein und habe versehentlich dieses Schreiben unterzeichnet u. zurück gefaxt. Nach Erhalt einer Rechnung über fast € 600,00 sofort Einspruch eingelegt - keine Chance - Angebot von seitens der GWE über eine Zahlg. von 40% allerdings für einen Zeitraum von 2 Jahren. Rechtsanwalt ist eingeschaltet, aber da diesbezügl. von den AG München noch keine aktuellen Urteile vorliegen wenig Chancen gegen diese Verbrecher.
3Sonntag, den 22. April 2012 um 23:25 Uhr
RA Richter
Ich sehe keinerlei Grund zur Panik. Also verbreiten Sie bitte hier auch keine.
4Samstag, den 05. Mai 2012 um 07:48 Uhr
Hedwig Orth
ich bin auch 2011 reingefallen. Rechtsanwalt war eingeschaltet und es kam zum Vergleich 40% Zahlung. Den Vertrag habe ich dann sofort gekündigt.Eine Kündigungsbestätigung habe ich nicht erhalten. Leider kam jetzt wieder eine Rechnung über 569,00 €. Was muss ich jetzt tun?
Einfach nicht zahlen oder mich auf den Vergleich berufen?
5Dienstag, den 05. Juni 2012 um 15:52 Uhr
G.Kopp
Ja, auch bei uns ist heute die überraschende Rechnung angekommen, Höhe 569,00 Euro. Bei uns war es kein Fax, sondern ein Brief. Als Neuunternehmer dachten wir, wir müssten den Zettel ausfüllen und haben ihn gewissenhaft zurückgesendet. An eine angeblich erste Seite, wo Vertragsbedingungen festgelegt waren, können wir uns nicht erinnern, es ist jetzt auch schon eine Weile her, wie wir den Brief abgeschickt haben. Gerade haben wir diese Beiträge gelesen und auch schon telefonischen Kontakt mit der Zentrale der Gewerbeauskunft-Zentrale aufgenommen. Die Dame war äußerst unfreundlich und verwies uns auf einen Sachbearbeiter, der uns anrufen soll. Auf die Frage, ob Sie für die Gewerbeauskunft-Zentrale arbeite, die als Betrügerfirma gelte, anwortete sie nur, dass Sie unseren Telefontermin mit dem Sachbearbeiter streichen könne und uns gleich bei der Rechtsabteilung anmelden könne, damit unsere Anwälte sofort Kontakt aufnehmen können. Die Antwort erschien mir etwas ungewöhnlich für ein seriöses Dienstleistungsunternehmen. Wir wissen noch nicht, welche Mittel uns zur Verfügung stehen, um uns zu wehren, aber es kann doch nicht sein, dass man da nichts machen kann, zumal es sich offensichtlich um eine bekannte Firma handele. Sammelklage?
Zu den Kommentaren auf dieser Seite würde mich noch interessieren, warum Hedwig Orth keinen Grund zur Panik sieht.
6Dienstag, den 05. Juni 2012 um 16:01 Uhr
G.Kopp
Entschuldigung Hedwig Orth, habe mich in der Zeile verlesen. Keinen Grund zur Panik sieht RA Richter,das hat sicher einen Grund. Zuerst die Rechnung, dann das Telefongespräch mit der Gewerbeauskunft-Zentrale. Das war wohl etwas viel.

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